Hier unser Antrag an den Bürgermeister zur Kostensenkung beim Bau des Feuerwehrgerätehauses in Quenhorn.

 

 

 

Sehr geehrter Herr Diethelm,

 

für das Feuerwehrgerätehaus Quenhorn hat der Rat auf unsere Initiative hin, den Kostenrahmen auf ca. 1,3 Mio.€ festgelegt.

In die Haushalte 2018/2019 stellt die Verwaltung für den Neubau 1,8 Mio.€ ein. Das steht aber im Widerspruch zu der beschlossenen Obergrenze des Rates.

 

Um Ihren eigenen Vorschlag für eine Kostenobergrenze zu überprüfen, hat die UWG Fraktion am 23. 01. 2018 den Neubau des Feuerwehgerätehauses Hoest in Ennigerloh besichtigt. Dabei konnte festgestellt werden, dass das Gebäude von den Ausmaßen, der Ausstattung und der Lage im Außenbereich nahezu deckungsgleich ist, mit dem in Quenhorn geplanten Feuerwehrgerätehaus.

 

Der Kostenrahmen lag bei dem Projekt in Hoest bei etwa 1,4 Mio.€, dies allerdings mit einer um ca. 60qm größeren Nutzfläche. Mitanwesende Feuerwehrleute aus Herzebrock äußerten sich durchweg positiv über die Gestaltung des Gerätehauses.

 

Die UWG Fraktion beantragt den Beschluss über den kostenintensiven und unnötigen Architektenwettbewerb zurückzunehmen, bzw. aufzuheben. Wir bitten um entsprechende Beratung im nächsten H+F-Ausschuss und in der nächsten Ratssitzung.

 

Des Weiteren schlagen wir vor, dass die Verwaltung mit der Stadt Ennigerloh, bzw. dem ausführenden Architekten Gespräche führt, um auch für unsere Gemeinde eine leistungsgerechtere Lösung zu arbeiten und somit den Haushalt um weitere 400.000€ zu entlasten.

 

Mit freundlichen Grüßen

UWG Herzebrock-Clarholz e.V.